Flori auf dem Platz von Florian Busch.
Am 14.08.2009 ging es dann wieder zum Gardasee zu unserem regelmäßigen Tennis-Camp. Wir sind mit Lufthansa und Air Dolomiti über München nach Verona geflogen, haben unseren Mietwagen übernommen und sind zum Pineta-Campi gefahren. Ein Highlight ist immer wieder der erste Blick auf den Gardasee, wenn man von Rovereto kommt und in Richtung Torbole möchte.
Ab hier, ab diesem Blick ändert sich meine Stimmung immer schlagartig und der Urlaub beginnt.
Danach haben wir im Pineta Campi eingecheckt.
Am Samstag sind wir dann in die Dolomiten gefahren, vorbei an Madonna di Campiglio nach Dimaro im Val di Sol. Das war eine schöne Fahrt durch das Gebirge.
Und in Dimaro haben wir dann eine Wildwater-Rafting-Tour gemacht. Das war total Klasse. Tolles Wetter, ein reißender Gebirgsfluß mit glasklarem Wasser, ein lustiger Guide und viel Aktion und Adrenalin. Floris erster Kommentar am Ende der Tour war: "Noch mal"!
Der Tennis-Kurs war wie immer sehr schön. Die Zeit verging wieder wie im Fluge. Ich hatte Training bei Jean Paul und wir hatten eine sehr harmonische Zeit mit intensiven Training.
Zwischendurch haben wir dann wieder unsere Touren unternommen im Hochland um den Gardasee herum.
Am Ende der Woche hatten wir noch 2 Programmpunkte vor uns, bevor es wieder nach Hause ging. Am Samstag Vormittag waren wir in Torbole und haben einen Schnupperkurs im Surfen absolviert. Für Flori war es das erste Mal, aber er hat sich ganz gut angestellt. Allerdings war der Wind nicht so toll. Erst zu stürmisch und dann fast Flaute.
Hier unser Surflehrer aus der Schweiz. Gibt es einen typischeren Surfer als ihn?
Dann sind wir noch ein wenig durch Torbole spaziert.
Danach sind wir nach Verona gefahren, da wir Karten für die Aufführung "Tosca" in der Arena von Verona hatten. Wir haben uns erst Verona ein wenig angeschaut.
Und dann ging es in die Arena.
Da wir nur die preiswerten Tickets gebucht hatten, bot sich an, noch ein aufblasbares Sitzkissen zu kaufen.
Punkt 21:00 Uhr als es losgehen sollte und der "Maestro" schon bei seinem Orchester angekommen war, fing es an, zu regnen.
Also sind wieder alle Orchestermitglieder geflüchtet, dann begann das Trocken-Wischen und mit über einer Stunde Verspätung ging es los.
Ende war dann gegen 01:00 Uhr. Es zog sich ganz schön hin und um ehrlich zu sein, es war gut, dass man es mal gesehen hat, aber nochmal muß nicht sein.
Am Sonntag ging es dann zurück mit Air Dolomiti und Lufthansa über Wien nach Berlin.
Für die 3. Woche hatten wir eine Fahrrad-Tour von Berlin zur Insel Usedom geplant. Am Dienstag ging es los. Erst mit der S-Bahn nach Bernau und ab dort mit dem Fahrrad. Es war schön, den Radwanderweg Berlin - Usedom zu fahren. Am Werbellinsee haben wir eine Badepause gemacht und haben uns dann eine Übernachtung in Joachimsthal gesucht.
Am nächsten Tag ging es weiter Richtung Eberswalde. Nach ca. 10 km hatte Flori einen Platten. Wir haben den Schlauch gewechselt und sind weiter gefahren. Nach weiteren 3 km war im Reifen aber schon wieder die Luft raus. Da wir nur einen Ersatzschlauch mitgenommen hatten, hatten wir jetzt ein Problem, da wir irgendwo mitten im Wald waren. Wir haben uns entschieden, den Trip abzubrechen und sind zurück nach Joachimsthal gefahren, indem wir Luft in den Reifen pumpten, weiter fuhren, Luft pumpten, weiter fuhren.... bis zum Bahnhof und dann mit dem Zug zurück nach Berlin.
Jetzt hieß es umzuplanen. Zuerst haben wir eine Paddel-Tour von Erkner über den Dämeritzsee bis Klein-Venedig unternommen. Das hat sich wirklich gelohnt, denn es war eine schöne Tour und Klein-Venedig ist ja wirklich faszinierend.
Als Abschluß des Urlaubs haben wir uns entschieden, noch in die Lausitz zu fahren. Wir haben die Abraumförderbrücke F60 besucht. Hier waren wir schon mal mit Martina. Die Tour war wieder interessant und hat Spass gemacht.
Dann sind wir noch zum Geierswalder See gefahren und haben den Surfern und Jetski-Fahrern zugeschaut. Und damit ging unser Sommer-Urlaub 2009 zu Ende.
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