So sind wir am 17.10.2009 nach Sassnitz gefahren, um mit der Fähre nach Trelleborg zu fahren. Die Fahrt dauerte etwas mehr als 4 Stunden und war ganz ruhig.
Von Trelleborg sind wir dann nach Malmö gefahren, wo wir die ersten 2 Nächte gewohnt haben.
Am ersten Tag haben wir uns einen typischen skandinavischen Steinkreis angeschaut auf einer sehr hohen Klippe.
Dann sind wir in das nahe gelegene Fischerdörfchen gefahren und da gerade ein Fischer mit seinem Fang anlegte, haben wir uns angeschaut, wie er den Fisch entlädt und verkaufsfertig macht.
Dann ging es weiter zum südlichsten Punkt Schwedens.
Unser nächster Stop war in einem nachgebauten Wikinger-Dorf zwischen Trelleburg und Malmö. Das war sehr interessant. Man konnte überall hin- und reingehen und aktiv Sachen ausprobieren. Das war schön und hat Spass gemacht.
Als Abschluss des Tages haben wir uns noch in Malmö das "verdrehte Haus" angeschaut.
Am nächten Tag sind wir dann von Malmö in Schweden nach Kopenhagen in Dänemark gefahren. Im Grunde genommen sind die beiden Orte nur ca. 16 km voneinander getrennt und mit der berühmten Öresundbrücke verbunden. Man fährt erst über die 7845 m lange Brücke, die auf einer künstlichen Insel endet und dann in einen Tunnel übergeht, der dann bis nach Dänemark geht. Diese Brücke ist schon ein sehr beeindruckendes Bauwerk. Schade, dass man nicht auf der Brücke halten darf, um den Blick zu geniessen.
In Kopenhagen haben wir uns die Wachablösung der königlichen Leibgarde angeschaut. Wir sind die gesamte Strecke mitgelaufen, vom Startpunkt am Schloss Rosenborg bis zum Schloss Amalienborg (Wohnsitz der Königin), wo die Übergabe-Zeremonie stattfand.
Dann noch ein kurzer Spaziergang duch Kopenhagen zum netten Kneipenviertel.
Dann haben wir ein Wikingermuseum besucht. Hier waren gesunkene und wieder restaurierte originale Schiffe ausgestellt, Nachbauten von Wikingerschiffen und allerlei interaktive Sachen wie Knoten, Holzbau etc.
Am Abend sind wir dann durch das Zentrum von Kopenhagen geschlendert, allerdings war die Saison vom Tivoli leider bereits zu Ende und der Tivoli demzufolge geschlossen.
Am nächsten Tag sind wir dann früh gleich zu DER Sehenswürdigkeit von Kopenhagen, der kleinen Meerjungfrau. Nach hartem Kampf mit vielen Japanern konnten wir uns letztendlich durchsetzen und ein Foto schiessen.
Jetzt haben wir uns auf den Weg zur Nordsee gemacht, um Floris Wunsch des Krabbenfischens zu erfüllen. Ich dachte, es ist das Beste, wieder nach Büsum zu fahren. Hier waren wir schon 2003 mit Martina und überall dort, wo wir mit Martina waren, habe ich nur gute Erinnerungen, da unsere Urlaube immer sehr schön und interessant waren. Obwohl unsere Urlaube jetzt logischerweise nicht mehr so schön sind und sicherlich auch anders wären, wenn Martina dabei wäre, denke ich, dass sie ihr auch gefallen würden.
Nach ca. 4 Stunden waren wir in Büsum und haben uns vor Ort eine Unterkunft gesucht, ein schönes Appartment gleich hinter dem Deich.
Am Abend waren wir dann noch im Schwimmbad und haben unsere Karten für die Schrimpskutterfahrt am nächsten Tag gekauft.
Am Vormittag des nächsten Tages haben wir eine Wattwanderung gemacht. Trotz widriger Wetterbedingungen (es hatte bestimmt Windstärke 10), war es eine schöne und abwechslungsreiche Tour.
Wir sind weit ins Watt hinaus gelaufen und haben viele interessante Sachen erfahren. So hat der Wattführer uns das alterstümliche Fischen der Krabben vorgeführt und einen Wattwurm gezeigt.
Flori mußte dann noch einen Test mit verbundenen Augen mitmachen, wo uns demonstriert wurde, wie es ist, wenn man bei Nebel ins Watt rausläuft und jegliche Orientierung verliert.
Danach wollten wir zu unserer Schrimpskutterfahrt. Allerdings wurde uns dann bei der Ankunft mitgeteilt, dass diese und alle anderen Fahrten an diesem Tag aufgrund des starken Windes ausfallen. Das war sehr schade, denn es war ja der einzige Wunsch, den Flori für diesen Urlaub hatte. Da ich gelesen hatte, dass zeitgleich ein Bernsteinschleifkurs stattfindet, worüber ich erst traurig war, dass wir nicht beides machen können, habe ich jetzt schnell umdisponiert und Flori konnte an dem Kurs teilnehmen.
Abends haben wir dann eine Ausstellung über die Sturmflut von 1962. Eine sehr lohnenswerte Unternehmung.
Am nächsten Tag haben wir den Hansapark besucht. Obwohl es sehr kalt war, hatte es sich doch gelohnt aufgrund der neuen Achterbahn "Der Fluch von Novgorod". Diese ist schon besonders durch die Kombination zweier aufregender Elemente, einmal durch eine Raketenbeschleunigung am Anfang und dann durch das Hochziehen im 90° Winkel und dem anschließenden praktischen freien Fall auf der anderen Seite und das alles im dunkeln.
Abends sind wir dann noch nach Hamburg gefahren, wo wir die nächsten 2 Nächte übernachtet haben.
Am nächsten Tag sind wir erst nach Finkenwerder gefahren, in der Hoffnung, vielleicht einen Airbus A380 starten oder landen zu sehen. Leider hatten wir kein Glück. Wir haben nur einen der Emirates in weiter Entfernung gesehen und einen Merkel-Flieger starten sehen.
Danach wollten wir mal wieder das Miniatur-Wunderland besuchen. Allerdings habe ich den Andrang dort unterschätzt, deshalb hatten wir keine Eintrittskarten reserviert und mußten locker mal 2,5 Stunden warten bis wir reinkamen. Endlich drinnen war es wieder sehr schön dort. Neu war für uns Skandinavien und die Schweiz.
Weil es so schön war, wollte dann Flori noch die Tour hinter die Kulissen des Miniatur-Wunderlandes mitmachen. Und das hat sich wirklich gelohnt. War sehr interessant, die Hintergrundinformationen zu bekommen und das Ganze mal zu sehen, wie alles funktioniert und wie es von hinten aussieht.
So wurde es dann doch sehr spät und wir mußten uns richtig sputen, denn wir hatten noch Karten für das Musical "Tarzan". Aber das hat sich gelohnt, denn es ist ein schönes Musical mit toller Musik von Phil Collins und viel Aktion. Die Darsteller schweben an Lianen über den Zuschauern oder laufen zwischen den Zuschauern umher. Das war ein schöner Abschluß unseres Urlaubs.
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