Es war wieder sehr schön und nächster Jahr sind wir wieder da.
Am Montag früh sind wir dann von Köln nach London-Gatwick mit Easyjet geflogen. Die Rückgabe des Mietwagens war problemlos und das Einchecken ging auch schnell. Da wir Speedy Boarding gebucht hatten, durften wir als Erste an Bord gehen und unsere Plätze wählen. Eine 4-köpfige Familie, die zum Schluss kam, durfte dann in 4 verschiedenen Reihen sitzen. Mit dem Gatwick-Express sind wir dann in die City gefahren und haben unser Hotel, das Best Western Hotel in der Chiswick High Road gesucht.
Obwohl wir sehr früh da waren, konnten wir unser Zimmer bereits beziehen. Das war sehr nett und das Zimmer war sehr schön. Gerade renoviert, im Nebenhaus, aber sehr angenehm.
Da wir unsere Sachen so zeitig abstellen konnten, sind wir dann gleich los in die City.
Natürlich mit der Tube. Wir sind die ganzen Tage sehr viel mit der Tube gefahren und es war immer lustig, immer wieder die Ansagen zu hören: "This is a District Line Train. Next station is ...."
Dann haben wir eine kleine Stadtrundfahrt mit Duck Tours unternommen. Das sind Stadtrundfahrten in Amphibien-Fahrzeugen, die teilweise auf der Strasse und teilweise auf der Themse stattfinden.
Flori war etwas skeptisch, aber war total spannend und war mal etwas anderes.
Danach haben wir uns noch Big Ben, House of Parliament und Westminster Abbey von aussen angeschaut.
Danach sind wir dann wieder ins Hotel gefahren.
Am Dienstag ging es dann zuerst mit der Tube zum Buckingham Palace und haben uns das Changing of the Guards angeschaut. Es waren Himmel und Menschen da, Fernsehteams und natürlich Touristen. Ein wahnsinniges Gedränge und ganz schwer, etwas zu sehen oder gute Fotos zu machen. Da wir uns voll auf die Wachablösung konzentrierten, haben wir nicht mitbekommen, als 2 Kutschen auf einmal kamen und im Buckingham Palace verschwanden. Flori war sich ganz sicher, dass in einer Kutsche die Queen saß. Ob sie es tatsächlich war, werden wir wohl nie erfahren....
Dann sind wir wieder mit der Tube zur Tower Bridge gefahren und sind natürlich hochgefahren und oben rüber gelaufen. Man hat einen schönen Ausblick da oben und die Informationen sowohl in der Brücke als auch im Maschinenraum unter der Brücke waren sehr interessant.
Zum Mittag essen waren wir in einem netten Restaurant in der Nähe der Tower Bridge.
Natürlich haben wir danach noch den Tower besucht. Vor dem Tower haben wir dann das erste Mal Leute gesehen, die Fish and Ships gegessen haben. Flori wollte unbedingt einmal Fish and Ships essen, wenn wir in London sind. Wir haben die ganze Zeit danach gesucht, aber niemals etwas gefunden. Jetzt, wo wir es endlich gefunden hatten, waren wir aber noch satt vom Mittag und konnten nichts mehr essen.
Im Tower haben wir uns die Kronjuwelen angeschaut,einem Befeater zugehört und sind einmal oben auf der Schutzmauer herumgelaufen und haben uns dort die Gegebenheiten angeschaut. Anschließend waren wir noch im Hauptgebäude und sind durch die Waffensammlung gelaufen, obwohl wir keinerlei Bezug zu Waffen haben.
Auf der Rückfahrt zum Hotel haben wir noch kurz einen Stopp im Kaufhaus "Harrods" gemacht. Sicherlich gibt es dort aussergewöhnliche Sachen zu kaufen, aber ich fands es total unübersichtlich und komisch eingerichtet. Nicht mein Fall, aber shoppen ist halt auch nicht mein Ding...
Am nächsten Tag sind wir nach Wimbledon gefahren und haben den Lawn Tennis Club besucht, die berühmteste Tennis-Anlage der Welt. Dort hatten wir eine 90-minütige Tour gebucht. Nach erstmal allgemeinen Informationen sind wir dann über die Anlage gelaufen und haben uns die wichtigsten Orte der Anlage angeschaut.
Den durch das Marathon-Match zwischen John Isner und Nicolas Mahut berühmt gewordenen Court 18.
Henman Hill
Court No. 1
Pressekonferenz-Raum
Hier wird des Preisgeld abgeholt.
Centre Court
Es war total faszinierend für mich, an all diesen Orten live zu sein, die man sonst nur aus stundenlangen Übertragungen im Fernsehen kennt. Anschließend haben wir noch einen interessanten Rundgang durch das Wimbledon-Museum gemacht und waren im Souvenir-Shop.
Danach sind wir aus dem Süden Londons in den Norden gefahren und wollten eine Tour im Emirates-Stadium machen. Leider waren wir zu spät und es gab keine Tour mehr. So konnten wir das Stadion nur von aussen sehen und waren im Arsenal Fan-Shop.
Da Flori unbedingt mal mit einen der berühmten roten Doppeldeckerbusse fahren wollte, haben wir entschieden, vom Norden Londons zurück ins Zentrum mit dem Bus zu fahren. Wir haben auch einen Platz oben in der ersten Reihe bekommen und dann konnte es losgehen. Es war schon sehr speziell: Linksverkehr, enge und volle Strassen und der Busfahrer fährt wie eine S.... Vom Gefühl her hätten wir 20 Unfälle haben müssen, aber wir sind unfalfrei durchgekommen. Es war ein Erlebnis!
Wir sind dann bis zum Picadilly Circus gefahren. Wahnsinnig viel Verkehr, viele Menschen, die Leuchtreklame....
Von da sind wir zum Covent Garden gelaufen. Es fand auch gerade eine irre Aufführung eines Kettensägen-Jongleurs statt.
Wir sind dann noch dort langgeschlenckert und sind dann weiter über den Trafalgar Square zur Downing Street No. 10 gelaufen.
Kurz vor dem Sitz des britischen Premierministers sind wir noch an den Horse Guards vorbeigekommen. Leider waren die Pferde schon im Stall,
aber ein Guard marschierte noch umher und Flori war total beeindruckt und wollte gar nicht mehr weiter gehen.
Dann wurde es mittlerweile dunkel und wir haben uns nochmal das London-Eye und Big-Ben bei Nacht angeschaut. War schön.
Als wir dann wieder zum Hotel gefahren sind, war Flori ziemlich kaputt, weil "so viel, wie an den 3 Tagen in London, ist er noch nie gelaufen in seinem Leben".
Am nächsten Tag sind wir dann nach Heathrow gefahren und sind dann mit Bristish Midland zurück nach Berlin Tegel geflogen.
Am Freitag Abend waren wir bei den Eisbären in der O2-World, Samstag Schlittschuhlaufen und am Sonntag waren wir in Dresden und haben an einer Follow-Me-Tour auf dem Flughafen Dresden teilgenommen. Wir haben uns kurz vor 16:00 Uhr mit meinem Arbeitskollegen Marcus und seiner Freundin getroffen. Nach der Begrüßung, einer kurzen Informationsrunde über den Flughafen und dem obligatorischen Sicherheitscheck sind wir dann raus aufs Vorfeld und durften in einem Follow-Me-Fahrzeug platznehmen. Und jetzt sind wir immer dort hingefahren, wo Flugzeuge angekommen oder abgeflogen sind.
waren in Cargo-Bereich, haben uns den kompletten Fuhrpark des Flughafen mit Enteisungs-, Winterdienst- und Fahrbahn-Glättetestfahrzeugen angeschaut
und haben die Flughafen-Feuerwehr besucht. Dort durften wir mit einem Panther 1-Löschfahrzeug mitfahren. Wir sind dann mit 100 km/h über den Flughafen geheisst und bekamen dann noch die Funktionsweise der Löscheinrichtungen gezeigt.
Flori durfte dann auch mal die grosse Löschspritze bedienen und war total begeistert.
20:30 Uhr war die Tour dann zu Ende und ich habe Flori noch zu Oma nach Thüringen gebracht.
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