Er hat das richtig gut gemacht und so haben wir über 1.000 schöne Fotos als Erinnerung an diesen Urlaub.
Wir sind zuerst mit der Lufthansa nach Frankfurt geflogen, haben dann im Meininger Hotel am Flughafen übernachtet, um am nächsten Tag um 08:30 Uhr mit Singapore Airlines in einem A380 nach New York zu fliegen. Es war schon länger unser Wunsch, einmal mit einem A380 zu fliegen und demzufolge waren wir sehr gespannt auf diesen Flug und wir wurden nicht enttäuscht. Es war für uns der bisher schönste Flug. Ein tolles Flugzeug, groß, modern und wahnsinnig leise. Und dazu der klasse Service von Singapore Airlines.
Das hat grossen Spass gemacht und auch die Umstände, dass wir in Berlin nicht einchecken konnten und nur mit Hilfe eines ETIX-Notverfahrens kurz vor Abflug wenigstens in den Flieger nach Frankfurt einsteigen konnten und dass wir dann in Frankfurt von Singapore Airlines im Zufallsprinzip zu einer zusätzlichen Sicherheitskontrolle ausgewählt wurden, haben uns nicht gestört. Interessant war auch, dass die Tragflächen gebogen sind und an den Enden nach unten hängen so lange das Flugzeug am Boden ist und sobald der Flieger in der Luft ist, sind die Tragflächen gerade, wie bei allen anderen Flugzeugen.
Nach der Landung in JFK und den üblichen Einreise-Formalitäten sind wir mit Airtrain und Metro zu unserem Hotel gefahren. Wir haben uns gleich eine 7-Tage Metrocard geholt und diese auch ausgiebig genutzt. Das Streckennetz der Metro ist super ausgebaut. Es verkehren viele Linien, sowohl unterirdisch als auch oberhalb. Und der zeitliche Abstand ist auch in Ordnung. In den unterirdischen Bahnhöfen war es immer richtig warm und in den Bahnen war es immer richtig kühl durch die Klimaanlagen.
Unser Hotel, welches ich gebucht hatte, war das Four Points by Sheraton Long Island City Queensboro Bridge. Ein schönes Hotel in Queens, nur 4 Minuten von der Metro-Station 39th Ave der Linie N und Q. Wir hatten ein schönes Zimmer im 10. Stock mit tollem Blick auf Manhattan.
Eigentlich wollten wir zuerst aufs Empire State Building gehen, um uns einen schönen Überblick über New York zu verschaffen. Da es aber etwas regnerisch war und die Sicht nicht die Beste war, haben wir umdisponiert und sind zwar zum Empire State Building gefahren, haben aber nur den NY Skyride gemacht. Auf dem Weg dorthin sind wir zuerst zur Grand Central Station gefahren, einem riesigen Bahnhof mit vielen Geschäften und einer riesigen Haupthalle. Hier gibt es auch einen grossen Apple-Store.
Interessant war auch der Grand Central Market dort.
Interessant war auch der Grand Central Market dort.
Alternativ gab es auch viele solcher Essenswagen auf den Strassen New Yorks.
Dann sind wir über 42nd Street und 5th Avenue zum Empire State Building gelaufen. Beim NY Skyride gab es 3 Etappen. Am Anfang wurden ein paar besondere Sehenswürdigkeiten New Yorks vorgestellt, danach wurde über den Bau des Empire State Buildings berichtet und zum Schluss einen simulierten Hubschrauberflug über New York und zwischen den Wolkenkratzern durch. War kein Highlight, aber als Auftakt in Ordnung.
Danach sind wir zur Ecke Broadway und 5th Avenue gegangen, haben uns das Flatiron Building angeschaut und waren im Madison Square Park.
Von da sind wir zum Times Square gefahren und haben uns das irre Treiben, die ganzen Leuchtreklamen und die Menschen- und Automassen lange angeschaut.
Von da sind wir zum Times Square gefahren und haben uns das irre Treiben, die ganzen Leuchtreklamen und die Menschen- und Automassen lange angeschaut.
Am nächsten Tag verhieß der Blick aus dem Fenster unseres Hotels einen wunderschönen Tag. Deshalb sind wir dann gleich früh wieder zum Empire State Building gefahren, um dieses Mal hoch auf die Aussichtsplattform im 87. Stock zu fahren. Und das Warten um einen Tag hat sich gelohnt, denn wir hatten eine tolle Aussicht auf Manhattan, Hudson- und East-River und die umliegenden Bezirke bis hin zur Freiheitsstatue.
Danach sind wir nach Downtown Manhattan gefahren und haben uns Tickets für die Freiheitsstatue geholt, allerdings war die Schlange vor der Fähre dann elendig lang, so dass wir sicherlich 5-6 Stunden angestanden hätten. Da wir die Zeit nicht mit Anstehen vergeuden wollten, haben wir wieder umdisponiert und sind durch Downtown Manhattan gelaufen durch die Straßen umgeben von den ganzen Wolkenkratzern, vorbei an der Wallstreet bis zum Ground Zero.
Hier haben wir uns die neuen Gebäude des World Trade Center angeschaut und haben das 9/11 Memorial besucht, welches an dem Ort errichtet wurde, wo früher die beiden Twin-Towers gestanden hatten. Anstelle des Nord- und Südtowers sind jetzt Becken mit Wasserfällen errichtet wurden. In den oberen Abgrenzungen sind die Namen der fast 3000 Opfer eingestanzt. Der Wiederaufbau der neuen Gebäude des World Trade Centers ist auch schon weit voran geschritten.
Da wir nicht wußten, ob es mit der Fahrt zur Freiheitsstatue am nächsten Tag klappt, sind wir mit der Fähre nach Staten Island gefahren. Die Fähre fährt aller 30 Minuten, ganz viele Menschen fahren dort mit und man hat einen tollen Blick auf Downtown-Manhatten und die Freiheitsstatue. Die Fahrt dauert 20 Minuten und wir sind dann gleich wieder zurück gefahren.
Von der Staten Island Ferry sind wir zur Brooklyn Bridge gefahren und sind dann über die komplette Brücke gelaufen von Manhattan nach Brooklyn. Ein schöner Spaziergang über dieses fantastische Bauwerk mit immer wieder tollen Blicken auf Manhattan und Brooklyn.
Am Abend wollten wir uns dann New York bei Nacht anschauen.
Und auch bei Nacht von oben. Dafür sind wir zum Rockefeller Center gefahren und sind dann mit "Top of the Rock" auf das Dach des Rockefeller Centers gefahren. Aufgrund des grossen Andranges konnten wir allerdings erst 21:40 Uhr hoch fahren. So haben wir die 1,5 Stunden Wartezeit auf dem Times Square verbracht, dieses mal halt bei Nacht. Es ist so irre, was dort zu so später Stunde los ist und die ganzen Leuchtreklamen zu sehen.
Na wer ist denn da auf dem Bild in der Mitte zu sehen...
Am nächsten Tag sind wir gleich früh zur Fähre, die zur Freiheitsstatue und Ellis Island fährt, gefahren und mußten auch nur kurz anstehen. Unsere Entscheidung war also absolut richtig. Der Besuch der Freiheitsstatue war für Flori ein MUSS, leider kann man zur Zeit aufgrund von Bauarbeiten nicht in die Statue gehen, wie Martina und ich es noch 1993 konnten. Aber die Fahrt hat sich trotzdem gelohnt wegen dem immer wieder schönen Blick auf Downtown Manhatten und auch einfach nur vor der Statue of Liberty zu stehen, ist etwas besonderes.
Von dort sind wir dann zur Ellis Island, dem ehemaligen Sitz der Einwanderungsbehörde und jetzigen Museum über die Geschichte der Einwanderung in die USA, dass sich im Hauptgebäude befindet. Aussen ist noch die American Immigrant Wall of Honor zu besichtigen, die wohl weltgrößte mit Namen beschriftete Mauer.
Von dort sind wir zum Intrepid Sea-Air-Space Museum gefahren, einem ehemaligen Flugzeugträger, der nun im Hafen im Hudson-River liegt.
Ich bin zwar kein Freund von Militärtechnik, aber so ein riesiger Flugzeugträger ist schon beeindruckend und ein paar Sachen, die man sehen und machen konnte, waren besonders. Wir sind durch das Maindeck,
über das Flugdeck mit der Concorde von British Airways
und durch Teile des Unterdecks gelaufen, wo die Schlaf- und Lebensgegebenheiten dargestellt wurden,
haben uns einen Film über die Geschichte und die Arbeitsweise des Flugzeugträgers angeschaut und als Highlight waren wir in einem G-Force Simulator. Dort saßen wir zu zweit in einer Cockpit-Simulator und es wurde eine Kampfsituation simuliert und wir mußten andere Flugzeige jagen. Dabei haben wir uns in alle Richtungen gedreht und hinterher hatte man teilweise weiche Knie und ein leichtes Übelkeitsgefühl. Das war schon extrem.
Nicht mehr geschafft haben wir das U-Boot,
die Kommandobrücke und das Space-Shuttle. Danach ging es zurück ins Hotel.
Am letzten Tag verschlechterte sich dann leider das Wetter und am Vormittag hat es geregnet. War nicht so schlimm, da wir sowieso eine Bustour geplant hatten. Die Tour nannte sich "The Real Bronx Tour" und ging 3 Stunden. Es ging los an der 5th Avenue, weiter in die Bronx bis zum Stadium des Baseball-Teams der New York Yankees. Dann ging es über Harlem, Nord-Manhattan, vorbei am Central Park zu unserem Ausgangspunkt zurück. War sehr kurzweilig und unser Guide hat sehr viel über die Bronx von früher und heute erzählt und hat uns viele Sachen gezeigt.
Auf dem Rückweg zur Metro haben wir uns noch das Stadion der New York Mets, der anderen New Yorker Baseball-Mannschaft von aussen angeschaut. Interessant war, dass aufgrund der Nähe zum Flughafen La Guardia in einer Tour Flugzeuge hinter dem Citi Field starteten und relativ nah über uns hinwegflogen.
Und genau von diesem Flugahfen sind wir dann am nächsten Tag aus gestartet zu unserem nächsten Ziel, den Niagara-Fällen. So sind wir um 07:00 Uhr mit einem vom Hotel organisierten Car-Service und einem sehr gesprächigen griechisch-stämmigen Fahrer zum La Guardia Flughafen gefahren und dann mit einer CRJ700 von Delta Airlines betrieben von Gojet Airlines DBA Delta Connections nach Buffalo geflogen.
Obwohl wir pünktlich gelandet sind, mußten wir dann 30 Minuten warten, bis wir andocken konnten, da unser Gate noch besetzt war. Komisch war nur, dass viele Gates frei waren, aber wahrscheinlich durften wir nur an ein Delta betriebenes Gate. Als der Flieger dann endlich weg war, konnten wir andocken, allerdings an einem anderen Gate, dass die ganze Zeit frei war. Das haben wir nicht verstanden...
Unser Mietwagen von Alamo war ein VW Beetle.
Wir sind dann nach Niagara Falls in Ontario, Kanada gefahren und haben erst einmal in unser Hotel eingecheckt.
Unser Hotel war das Embassy Suites by Hilton Niagara Falls Fallsview und wir hatten ein traumhaftes Hotelzimmer im 20. Stock mit einem sensationellen Blick auf die Niagara Fälle. Das war das größte und geilste Hotelzimmer, welches wir jemals hatten. Wohnzimmer, Schlafzimmer, Küche, 2 Bäder, einmal mit Dusche und einmal mit Whirlpool und Fenster zum Schlafzimmer, 2 Fernseher, Schuhputzmaschine und vor allem ein spektakulärer Blick auf die Niagara Fälle durch riesige Panoramafenster. Wir hätten stundenlang dort sitzen können und auf die Fälle schauen können. Und die ganze Zeit hört man das Grollen der Fälle.
Dann sind wir natürlich zu den Fällen gegangen und sind zuerst mit dem Boot "Maid of the Mist" vorbei an den amerikanischen Fällen direkt rein in die hufeisenförmigen kanadischen Fälle. Das war heftig und zum Glück hatten wir die Regencaps bekommen.
Dort haben wir die "Journey behind the falls" unternommen, dass heisst, man geht zum einem ganz nah an die Fälle heran und bekommt die komplette Gischt ab. Trotz der Regencaps sind wir ganz schön nass geworden und der Geräuschpegel, die Windstärke dort unten direkt an den Fällen und die Gischt waren wirklich der Wahnsinn. Fotografieren ohne die Kamera zu beschädigen und dabei schöne Bilder zu machen, war wirklich schwierig.
Danach konnte man noch durch einen Tunnel hinter die Fälle gehen, allerdings war das nicht so spektakulär, einzig das Geräusch des herunterprasselnden Wassers war beeindruckend.
Zum Abendessen waren wir dann im T.G.I. Friday's. Flori hatte Spare Ribs und ich Cheese Chicken. War lecker. Danach haben wir noch eine Weile den Blick aus unserem Hotelzimmer auf die beleuchteten Fälle bei Nacht genossen.
Am letzten Tag hiess es, nach Detroit zu fahren, da unser Rückflug um 19:10 Uhr von Detroit nach Frankfurt ging. Allerdings mussten wir früh nach dem Aufstehen erst noch mal auf die Niagarafälle schauen.
Am Detroit Metropolitan Wayne County Airport haben wir den Mietwagen abgegeben und mußten dann eine Stunde bis zum Check in warten. Da wir den Rückflug in der Business Klasse hatten, konnten wir die knapp 3 Stunden bis zum Boarding in der Business Lounge der Lufthansa verbringen. Das war wirklich sehr angenehm, bequeme Sitze, leckeres Essen und Trinken, WLAN und viel zu lesen. So ging die Zeit schnell rum, obwohl unser Flug etwas Verspätung hatte aufgrund von starkem Gegenwind über dem Atlantik.
Mit ca. 1 Stunde Verspätung ging es dann los. Die Business Klasse der LH in diesem A330-300 war ganz gut, allerdings insgesamt fand ich den Flug in der Eco im A380 der Singapore Airlines besser. Leider habe ich möglicherweise Flori einen Flug in der First Class versaut. Vor dem Boarding sagte ich zu ihm, dass er auf dem Flug von Frankfurt nach Berlin auf dem Platz 1A sitzt und er fragte nochmal: "erste Reihe?" und ich sagte ja. Aber das bezog sich nicht auf den Flug von Detroit nach Frankfurt. Beim Boarding ging Flori irgendwie etwas weiter vor mir und ich wollte noch sagen, dass er warten soll, weil ich ja die Boarding Pässe hatte. Aber dann sah ich, wie er mit dem Steward sprach und gleich den ersten Gang nach links abbog und ich dachte mir, ok die Business Class ist links und wahrscheinlich geht Flori zwischen den Sitzen auf die andere Seite des Flugzeuges, denn unsere Sitze 14 H & K waren ja auf der anderen Seite. Als ich dann bei dem Steward war und die Bordkarte mit Platz 14 K zeigte, sagte der Steward "zweiter Gang rechts". Ich wunderte mich und dachte nur, er hat sich versprochen, denn Flori ist ja links rum gegangen. Als ich dann links rum abbog, rief der Steward mir hinterher, "rechts rum"! Ich sagte ihm dann aber, dass mein Sohn aber auf dieser Seite ist. Er meinte, nachdem er Flori gefragt hat, ob er weiss, wo er sitzt, hat Flori ihm gesagt, "Ja, 1A" und demzufolge hat er ihn in die First Class geschickt. Die Story hat zur allgemeinen Erheiterung geführt und da der Steward auch noch auf unserem Flieger nach Berlin war, hatten wir auch da nochmal unseren Spass.
Das Entscheidene an der Business Class war aber, dass der Sitz flach gestellt werden kann, damit wir schlafen können. Allerdings aufgrund des starken Windes über dem Atlantik hatten wir jetzt Rückenwind und somit war unser Flug ca. 1 Stunde kürzer als geplant und das hiess somit auch eine Stunde weniger Schlaf.
Von Frankfurt ging es dann mit einem A321-200 nach Berlin
und wir waren nach einer erlebnisreichen Woche wieder zu Hause.


















































































































